Die heilende Wirkung der Sonnenstrahlen

Nicht weniger als 3.500 wissenschaftliche Studien sind allein im Jahr 2013 zumThema UV-Strahlen und Vitamin D erschienen. Zeit also für eine komptente Zusammenfassung des erreichten Wissensstands. Die legen jetzt einige der renommiertesten internationalen Vitamin D-Forscher, darunter die Professoren Michael F. Holick und William B. Grant, in einem umfassenden Überblick über die verschiedenen, derzeit bekannten, Wirkungen von Sonnenlicht und Vitamin D auf Prävention und Therapie vor allem chronischer Erkrankungen.

 

Die Ergebnisse in Stichworten

  • Der globale Vitamin D-Mangel  hat vor allem in der Industreistaaten epidemische Ausmaße angenommen. Die negativen Auswirkungen sind nachweisbar bei weit verbreteten "Volkskrankheiten" wie Wachstumsstörungen - Knochen und Muskeln - bei Kindern, Osteomalazie, bei Stürzen und Konchenbrüchen bei Erwachsenen, Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Bluthochdruck, Infektionen, einigen Krebskrankheiten, neuro-vegetativen und -kognitiven Störungen bis hin zu negativen Verläufen bei Schwangerschaft und Geburt.
  • Staaten und Gesundheitssysteme sollten in die Verbreitung von Informationen investieren über gesunde Ernährung mit Vitamin D-reichen Nahrungsmitteln, Nahrungsergänzung und vor allem über den ebenso ausreichenden wie ungefährlichen Umgang mit den natürlichen und künstlichen Sonnenstrahlen
  • Für die Vorbeugung von Stürzen und Knochenbrüchen ist mindestens eine Vitamin D-Zufuhr pro Tag von 800 Internationalen Einheiten (IE) und ein Vitamin D-Spiegel im Blut (25(OH)D3) von 24 ng/ml (60 nmol/L) nötig.
  • Vitamin D spielt eine Rolle in der Regulierung des Immunsystems, bei der Vorbeugung von Autoimmun (Diabetes 1, MS)- und Infektionskrankheiten (Grippe, Entzündungen).
  • Menschen mit einem Vitamin D-Mangel haben ein deutlich höheres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall, selbst dann, wenn alle anderen bekannten Risikofaktoren vermieden werden.
  • Die Wahrscheinlichkeit von Brust- und Darmkrebs sinkt bei steigendem Vitamin D-Spiegel auf mindestens 30-40 ng/ml (75–100 nmol/L)
  • Das generelle Sterbe-Risiko in der Bevölkerung sinkt bei steigenden Vitamin D-Werten und erreicht den niedrigsten Stand bei Vitamin D-Werten von 30 to 45 ng/mL (75 to 112.5 nmol/L).
  • Bei Schwangeren mit einer Vitamin D-Unterversorgung können ohne Gefahr bis zu 4.000 IE verabreicht werden, um die Gesundheit nicht nur der Mutter sondern auch des Babys sicher zu stellen. Jede zusätzliche 10 ng/L 25(OH)D3 im Blut der Schwangeren verringert die Gefahr verschiedener Schwangerschafts- und Geburts-Komplikationen um bis zu 16 Prozent.
  • Als Vorbeugung von Krankheiten und Sicherstellung allgemeinen Wohlbefindens ist - laut Empfehlungen verschiedener medizinischer Fachorganisationen - die dauerhafte Sicherung eines Vitamin D-Spiegels von 30-50 bzw. 60 ng/ml sinnvoll.

Quelle: PubMed

 

 

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